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Wir: das sind Börney, Annette und Paulchen, ein English Bulldog. Die Internetseite soll vor allem eines machen: Spaß! Und wir wollen den Spaß vermitteln, den wir mit unserem Paulchen haben. Wir richten uns an alle Hundefreunde und besonders an Freunde der englischen Bulldogge. Wir erzählen aus unserem gemeinsamen Leben und vielleicht ergeben sich ja für den ein oder anderen Tips, wie wir sie auch gerne annehmen.

Wenn einmal jemand auf nicht ganz artgerechte Haltung oder andere schreckliche Fehler unsererseits stösst, so soll er bitte eine Mail senden oder darüber hinweg sehen! Wir freuen uns auf jeden Kontakt. Wer unsere Homepage verlinken möchte: bitte schön, sehr gerne! Wir verlinken auch gerne! Wer ein Bild klauen möchte, für den Privatgebrauch auch gerne. Die Rechte an den Bildern bleiben allerdings ausdrücklich bei uns!
Bitte hinterlassen sie doch einen Gruss im Gästebuch!


Der English Bulldog ist einfach nur freundlich und in all seinen Handlungen immer nur lustig anzusehen. Er hat einen starken Charakter und viel Würde.
Nähert sich ein dem Bulldog unbekannter Mensch, gibt er sich wachsam, aber nie aggressiv. Erkennt er dann, dass es sich um einen Freund handelt, kann man sich als Mensch kaum noch retten vor der freudigen und temperamentvollen Begrüßungszeremonie.
Der ganze Körper meines Bulldogs ist am Schwingen und Wackeln und laohla-gleich gehen Wellen vom Kopf bis zur Rute. Es ertönt ein lautes Grunzen und Schniefen und der dicke Schädel versucht mit geballter Kraft, die Streicheleinheiten einzuholen, die ihm jetzt zustehen.

In gar keinem Fall ist der Bulldog verschlafen!

Anderen Hunden gegenüber ist der Bulldog sehr tolerant, vorausgesetzt, diese bleiben friedlich, andernfalls weiss er sich sehr wohl zu verteidigen. Paulchen ist durch die Besuche in der Welpenschule als ein sehr gut sozialisierter Hund einzustufen. Jeder Hund ist erst einmal sein Freund und wird freudig begrüßt. Bei unwirschen Artgenossen, weist er eine sehr hohe Hemmschwelle aus und versucht meist, Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Dem English Bulldog sagt man einen gewissen Sinn für Humor nach, und das mit recht. Mit seinen Mimiken und Posen erheitert er fast jeden Zweibeiner immer wieder aufs neue. Wenn Paulchen seinen wilden Paul kriegt, können wir uns kaum noch halten vor Lachen! Er hüpft wie ein dicker Hase durch das Wohnzimmer und galoppiert plötzlich um den Wohnzimmertisch. Annette kommt öfter in den Genuss dieser Anfälle. Bei mir, dem Rudelführer, gibt er sich oftmals genant. 

Bulldogfreude ist Lebensfreude!

Diese Wesenszüge trugen letztendlich dazu bei, dass wir uns für eine englische Bulldogge entschieden. Dann begann die Suche nach einem Züchter. Übers Internet knüpften wir viele Kontakte und fragten selbstbewusst nach einem Welpen. Viele antworteten überhaupt nicht, viele schrieben uns wenigstens, dass später einmal wieder Welpen zu erwarten seien. Wiederum andere freuten sich mit uns, als ich nochmals mails versandte, nachdem wir Paulchen gefunden haben.



Diese Rasse geht auf alte Bullenbeißer der britischen Inseln zurück. Die genaue Herkunft ist, wie bei vielen Molossern, nicht genau zu rekonstruieren. Die heutige äußere Gestalt der Englischen Bulldogge ist z.B. in engem Zusammenhang mit der früheren Verwendung als Bullenbeißer zu sehen.

Einige Jahrhunderte lang wurde diese Rasse für das sogenannte Bull-Baiting, Kampf gegen Bullen, Bären und Dachse eingesetzt. 1835 wurde dieser Sport vom britischen Parlament verboten. In Amerika wird der Bulldog heute sehr erfolgreich als Gebrauchshund für Polizei und Armee eingesetzt.

Heute werden nur noch selten mutige Gladiatoren gegen Bulldogs eingesetzt!



Der "Sport" des Bullenbeißens entstand im England des 13. Jahrhunderts und die damalige Bulldogge war von Ihrem Körperbau her perfekt geeignet im Kampf gegen den Bullen zu bestehen. Die einzige Chance, dass ein Hund den körperlich so viel stärkeren Bullen besiegt, ist gegeben wenn es dem Hund gelingt, den Bullen am empfindlichen Flotzmaul (der Gesichtsbereich eines Rindes zwischen Nüstern, also den Nasenlöchern und der Oberlippe) zu packen und festzuhalten. Da der Bulle grundsätzlich mit tiefem Kopf kämpft, ist dazu ein kleiner Hund besser geeignet als ein großer. Die niedere, kräftige Gestalt der Bulldogge mit der dicken, losen Haut ermöglicht dem Hund das Flotzmaul des Bullen von unter her zu packen; sowie wenn notwendig, unter dem Bullen durchzurollen. Auch die Form des Kopfes war an den Verwendungszweck angepasst. Der kurze Fang bot die notwendige Muskelkraft, um fest zupacken zu können und die zurückgedrängte Nase ermöglichte es dem Hund auch bei längerem Festhalten am Flotzmaul noch Luft zu bekommen.

Die tiefen Hautfalten rund um die Schnauze waren ebenfalls günstig, weil darin das Blut des verletzten Bullen abfließen konnte, ohne dem Hund die Nase zu verstopfen.

Hier fließt dann das Blut ab!


Typisch:

Aufmerksam, kühn, loyal, zuverlässig, mutig, grimmiges Aussehen, aber liebenswürdig im Wesen. Geeignet für Familien mit Kindern.


Ich werde immer wieder gefragt, wo man denn nun einen guten Bulldog her bekommt: Das weiss ich nicht! Aber man findet keinen guten Bulldog bei dhd24 oder in Sperrmüllanzeigen. Ich empfehle, sich einen Verband oder Verein seines Vertrauens zu suchen und dann den Kontakt zu Züchtern auf zu bauen. Hat man einen Züchter gefunden, und den Eindruck, der will Geld verdienen, bloss weg hier! Können sog. Züchter die Herkunft des Bulldogs nicht lückenfrei belegen oder drängen auf einen Kauf ohne Papiere, schnell weg und vergessen. Hobbyzüchter ohne Anschluss an einen Verband – no way! Und sog. Vermehrer oder Hundehändler mit Sonderangeboten gehören ins Gefängnis und nix anderes!

Die Welpensuche kann ein Unterfangen sein, was sich über mehrere Jahre hin erstreckt! Wenn sie wirklich einen Züchter gefunden haben, der gut sozialisierte Hunde mit Familienanschluss, lückenloser Herkunft und Gesundheitsnachweisen der Eltern und Grosseltern anbietet, werden mehrere Besuche und Gegenbesuche nötig sein, bis der Welpe das erste mal auf ihren Teppich kackt! Das lohnt sich aber auch, sonst laufen sie schnell Gefahr schon im ersten Jahr schnell über tausende Euros, viele Nerven und am Schluss noch das geliebte Tierchen zu verlieren.
Wenn’s schnell gehen soll: im nächsten Tierheim warten immer Freunde auf Familienanschluss, auch Hunde, die keine Problemhunde sind!

Der Kontakt zum guten Züchter wird nie abreissen, auch werden diese immer den Bully in den Ferien aufnehmen und so schon für den einen oder anderen schnell unentbehrlich sein. Paulchen geht nirgends alleine hin: kann man siamesiche Zwillinge trennen? Nein!

Auch wir mussten uns über ein Jahr herumquälen; Bei Telefonaten mit Züchtern kamen wir in die Mühlen der Organisationen: Es gibt neben ADAC, ACAB und HA auch noch den UIC, PFUI, ACEB, FCI, VDH und wasweissich! Alle scheinen sich Spinnefeind zu sein und der ein oder andere Kontakt wurde uns nicht empfohlen. Da standen wir nun und wollten nur einen gesunden Bulldog.               

Und wir fanden Paulchen.



Vater:                                                             Clifhanger Beneton                   

Mutter:                                                                                     Heidy Olko



Quintic Apuf Album'35:  Dieser potente Bursche hat vielen Zuchtlinien seinen Stempel aufgedrückt. Er wurde 12 Jahre alt und starb erst im Jan. 2006.

Mervander French Beauty                                                       

MiOlWin John Holmes 

und Oma Gully z Urozenych